Der Fremde, der im Sommer 1939 den Hof der Foclllons betritt, spricht französisch mit deutschem Akzent. Claus Zöllner ist Elsässer. In Frankreich sieht er seine Heimat, aber für die Franzosen ist er nur der "Boche", wie man die Deutschen abfällig nennt.
Als der Krieg ausbricht, steht Claus unfreiwillig zwischen den Fronten. Besonders Antoine Focillon, der im Ersten Weltkrieg einen Arm verloren hat, begegnet dem Fremden mit abgrundtiefem Hass. Da entdeckt Claus, den eine Zuneigung mit Antoines Schwester Marie verbindet, das schreckliche Geheimnis der Focillons.