Mitten in einem Krakauer Hinterhof steht ein kleines Haus. Claudius Gentinetta verbringt hier dreizehn Monate als Stipendiant. Seine Alltagseindrücke sind geprägt durch die Sicht aus dem Fenster in den Hof, auf eine uralte Klostermauer, auf eine grüne Oase für Kinder, auf Hunde- klos, Autoreparateure und deren bierselige Feste.
Gentinetta, kein Wort polnisch sprechend, ist stummer Beobachter, dem Hände, Füße und bald auch der Bleistift die Zunge ersetzen müssen. Der Zeichner befindet sich schnell einmal inmitten von kuriosen Geschichten, die sich auf den Straßen, im Hinterhof und in seinem Kopf abspielen. Expressiv und ohne einschränkende Erklärung durch Worte zeigen Gentinettas Comics Menschen, Orte und Geschehnisse.