Können wir nicht über was anderes reden?   

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Können wir nicht über was anderes reden?

Meine Eltern und ich
von: Roz Chast
Verlag: Rowohlt
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Roz Chast, bekannt für ihre Cartoons im «New Yorker», zeichnet und beschreibt das Altwerden ihrer Eltern. Als sie das erste Mal nach langer Zeit ihre greisen Eltern besucht, findet sie einen verwahrlosten Haushalt vor. Mutter wie Vater weigern sich jedoch, ihre Hilflosigkeit anzuerkennen und über Pflege, Krankheit und Tod zu reden. Roz Chast gibt nicht auf, steht fortan wöchentlich auf der Matte und schleppt einen Seniorenanwalt ins Haus, der die misstrauischen Alten davon überzeugt, dass ihre Tochter nicht plant, ihr Vermögen für Kaschmirpullover auszugeben, nur weil sie eine Generalvollmacht bekommt. Denn: Was, wenn was passiert?

Die Erinnerungen von Roz Chast sind erfüllt von schwarzem Humor, großer Weisheit, Verzweiflung und Liebe und sprechen Gefühle und Erfahrungen an, die alle irgendwann machen müssen.


Wie kann ein Buch über das Sterben todtraurig und lustig zugleich sein? Den langsamen Verfall der Eltern zu erleben, tut weh; ihn zum Gegenstand eines Comics zu machen, der ungeschminkt und respektvoll darüber berichtet, muss doppelt schmerzen. Das Lebensende, unser großes Tabu – Roz Chast hat sich ihm gestellt, menschlich und künstlerisch. «Können wir nicht über was Anderes reden?»  (Übersetzung: Marcus Gärtner, Lettering: Tex Rubinowitz) ist ein grafisches Gesamtkunst, erfüllt von schwarzem Humor, großer Weisheit, Verzweiflung und Liebe.

Einband Hardcover
Seitenzahl 240 Seiten, farbig
ISBN 978-3-498-00944-1
erschienen 08.09.2015
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