Mathe   

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 Zwerchfell

Mathe

von: Axel Pelz
Verlag: Zwerchfell
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Axel Pelz schert sich offenbar um diese beiden Gedanken einen feuchten Kehricht. In seinem Comic »MATHE« geht er einfach davon aus, dass, wer Interesse an Logik (hier: Mathematik) hat, in gleichem Maße Interesse an Kunst (z.B. Comics) mitbringt. Das Angebot, ein Vorlesungsskript des Mathematikprofessors Dr. Christian Spannagel über Arithmetik (Zahlentheorie) an der Pädagogischen Hochschule Heidelberg zu illustrieren, nutzt er dazu, gleich einen ganzen Comic daraus zu machen. Beginnt bei Euklid und den Primzahlen, schwenkt über den Satz des Pythagoras zu Fermat und dessen großen oder letzten Satz, beweist nebenher auf unorthodoxe Art die Goldbachsche Vermutung und landet, über die Zahl Pi hüpfend, beim Zwillingsparadoxon in Einsteins Relativitätstheorie. Das alles in einem Stil, der eine ganz eigene Fusion der 1920er Max Fleischer Cartoons mit dem klassischen Sixties US-Underground und 80er Krakeligkeit bietet.

Axel Pelz sagt, der Comic sei für ihn eine Herausforderung gewesen, aber er hätte ihn auch als eine Herausforderung an seinen Professor erstanden. Damit ist »MATHE« ein sehr eigenes Buch geworden. Kein Lehrbuch, sondern ein Buch, dass Erlerntes (oder noch zu erlernendes) aus dem Bereich der Arithmetik einsetzt, um komische Situationen zu erzeugen. Das mit der und über die Wissenschaft lacht. Die darin beschriebenen mathematischen Probleme gehören nicht zur neueren Mathematik – Goldbach lebte im 17., Fermat im 18. Jahrhundert, und Euklid, nun ja: die Antike – aber Axel Pelz beschreibt sie mit seinem Humor aus einer neuen Sicht. Eine Sicht, auf die man sich einlassen muss. Selbst, wenn man Mathematik mal so wirklich voll versteht.

Einband Paperback
Seitenzahl 74 Seiten, schwarzweiß
ISBN 978-3-943547-20-7
erschienen 26.01.2015
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